Was sind Wearable Social Robots?

„Wearable Social Robots sind sehr kleine und sehr leichte soziale Roboter, die um den Hals, auf dem Kopf, am Körper oder an der Kleidung bzw. an oder in einer Tasche getragen werden können. Sie sind oftmals mit entsprechenden Befestigungselementen ausgestattet, etwa Halsketten, Seilschlaufen und Metallplatten.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 24. Juni 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf weitere einführende Aussagen folgen die Abschnitte „Hintergrund und Beispiele“, „Einsatzmöglichkeiten“ und „Kritik und Ausblick“. Zu den Einsatzmöglichkeiten wird gesagt: „Wearable Social Robots dienen als Spielzeug und Lernwerkzeug oder als Companion Robot bzw. Pet Robot, wobei Kinder, Jugendliche oder Erwachsene angesprochen werden. Man kann sich von ihnen bespaßen lassen und von oder mit ihnen lernen. Sie mögen verlässliche Bezugspunkte darstellen und Stress und Einsamkeit reduzieren.“ Davor heißt es: „Beispiele für Wearable Social Robots mit festem Gehäuse sind AIBI (LivingAI) und Eiliko (Energize Lab). Ein Fell haben Moflin (Casio), Cupboo AI Robotic Pet (Genmoor Group) und Mirumi (Yukai Engineering).“ Es deutet alles darauf hin, dass in den nächsten Monaten und Jahren noch zahlreiche weitere Wearable Social Robots auf den Markt kommen. Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wearable-social-robots-177953 aufgerufen werden.

Abb.: Der Wearable Social Robot AIBI (Foto: LivingAI)

Ein Körper für die KI

Everlast ist eine Medienagentur aus Ulm. Leonard Martin Schmedding, Co-Founder, war im März 2026 wie bereits vor einem Jahr und vor zwei Jahren im Gespräch mit Prof. Dr. Oliver Bendel. Das Video wurde auf YouTube veröffentlicht. Es geht um Themen wie „Humanoide Roboter, Bewusstsein & Zukunft“ (Teaser YouTube). Humanoide Roboter sind – so hat es Oliver Bendel im Wirtschaftslexikon von Springer Gabler beschrieben – Roboter mit menschenähnlichem Aussehen. Das Spektrum reicht dabei von einer abstrakten Gestalt mit menschlichen Merkmalen über ein cartoonhaftes menschenähnliches Äußeres bis hin zu realistischem oder hyperrealistischem Design nach unserem Vorbild. Bei hoher Ähnlichkeit spricht man von (Vorläufern von) Androiden. Manche dieser Roboter zählen – wie auch kleine Gadgets in der Art von Rabbit R1 oder Wearable Social Robots wie AIBI – zu Physical AI. Zu dieser stellt Oliver Bendel im gleichen Lexikon fest: „Es geht nicht nur darum, teilautonome oder autonome Maschinen mit Hilfe von KI aufzuwerten und zu erweitern, wie im Falle von Gesichtserkennung, Gestikerkennung und Emotionserkennung oder von Chatbots für soziale Roboter, sondern darum, für die KI gleichsam einen Körper zu suchen, in dem sie sich entfalten und beweisen kann.“ Insgesamt steht der Technikphilosoph und Wirtschaftsinformatiker den Entwicklungen in KI und Robotik positiv gegenüber. Das Video kann seit 13. März 2026 über www.youtube.com/watch?v=aKNjNaipakI abgerufen werden.

Abb.: Der Wearable Social Robot Eiliko (Foto: Energize Lab)

Physical AI and Sexuality

The upcoming „SAGA: Sexuality and Generative AI“ symposium, taking place on April 30, 2026 at the Université du Québec à Montréal, explores how generative AI is reshaping intimacy, desire, relationships, and sexual expression. The presentation by Prof. Dr. Oliver Bendel begins with the Tamagotchi, the iconic digital pet that demonstrated how simple interactive systems can evoke emotional attachment. It then turns to social robots, wearable social robots, and AI-enhanced sex toys, love dolls, and sex robots. Today, large language models (LLMs) and multimodal language models (MLLMs) enable dialogue, perception, and evaluation in these systems. Such capabilities may also benefit people with disabilities, including blind users, by facilitating communication and interaction. At the same time, the physical dimension remains crucial. Embodied systems create presence and proximity: they can be touched, held, and stroked, and experienced through movement, vibration, or sound. The talk argues that future intimate technologies will emerge from the convergence of generative intelligence and physical embodiment, combining conversational AI with the sensory experience of a physically present companion. Full details and submissions are available at event.fourwaves.com/sexualiteia/pages.

Fig.: More and more sex toys are part of Physical AI