Lost in Space

Space travel includes travel and transport to, through and from space for civil or military purposes. The take-off on earth is usually done with a launch vehicle. The spaceship, like the lander, is manned or unmanned. The target can be the orbit of a celestial body, a satellite, planet or comet. Man has been to the moon several times, now man wants to go to Mars. The astronaut will not greet the robots that are already there as if he or she had been lonely for months. For on the spaceship he or she had been in the best of company. SPACE THEA spoke to him or her every day. When she noticed that he or she had problems, she changed her tone of voice, the voice became softer and happier, and what she said gave the astronaut hope again. How SPACE THEA really sounds and what she should say is the subject of a research project that will start in spring 2020 at the School of Business FHNW. Under the supervision of Prof. Dr. Oliver Bendel, a student is developing a voicebot that shows empathy towards an astronaut. The scenario is a proposal that can also be rejected. Maybe in these times it is more important to have a virtual assistant for crises and catastrophes in case one is in isolation or quarantine. However, the project in the fields of social robotics and machine ethics is entitled „THE EMPHATIC ASSISTANT IN SPACE (SPACE THEA)“. The results – including the prototype – will be available by the end of 2020.

Fig.: A spaceship

Die Entwicklung einer MOML

Es existieren mehrere Markup Languages. Die bekannteste ist sicherlich die Hypertext Markup Language (HTML). Im Bereich der KI hat sich AIML etabliert. Für synthetische Stimmen wird SSML eingesetzt. Die Frage ist, ob damit die Möglichkeiten mit Blick auf autonome Systeme ausgeschöpft sind. In dem Beitrag „Das Moralmenü: Moralische Maschinen mit einer Stellvertretermoral“ von Prof. Dr. Oliver Bendel wurde zum ersten Mal eine Morality Markup Language (MOML) vorgeschlagen. Eine Studienarbeit unter der Betreuung des Informations- und Maschinenethikers hat 2019 untersucht, welche Möglichkeiten bestehende Sprachen hinsichtlich moralischer Aspekte haben und ob eine MOML gerechtfertigt ist. Die Ergebnisse wurden im Januar 2020 vorgestellt. Eine Bachelorarbeit an der Hochschule für Wirtschaft FHNW geht ab Ende März 2020 einen Schritt weiter. In ihr sollen Grundzüge einer Morality Markup Language erarbeitet werden. Es sollen die Grundstruktur und spezifische Befehle vorgeschlagen und beschrieben werden. Es sind die Anwendungsbereiche, Vorteile und Nachteile einer solchen Markierungssprache darzustellen. Auftraggeber der Arbeit ist Prof. Dr. Oliver Bendel, Betreuerin Dr. Elzbieta Pustulka.

Abb.: Die Entwicklung einer MOML

Pflegeroboter als ein Schwerpunkt der Stiftung

Die Daimler und Benz Stiftung hat im März 2020 den Jahresbericht für das Jahr 2019 vorgelegt. Die Stiftung operiert inhaltlich unabhängig vom Konzern und gewährt Forschenden völlige Freiheit. Sie ist – im Vergleich etwa zur Bertelsmann-Stiftung – klein, aber enorm umtriebig und eine Säule der Wissenschafts- und Innovationsförderung im deutschsprachigen Raum. Seit mehreren Jahren begleitet sie die Arbeit des Informations- und Maschinenethikers Oliver Bendel. Sie hat ihn, wie auch im Jahresbericht thematisiert wird, zum wissenschaftlichen Direktor des Ladenburger Diskurses 2017 und des Berliner Kolloquiums 2019 gemacht. Beide Veranstaltungen widmeten sich Robotern in der Pflege und speziell Pflegerobotern, also solchen Robotern, die in Betreuung und Pflege eingesetzt werden oder eingesetzt werden sollen, sei es durch die Ergänzung von Pflegekräften, sei es durch die Unterhaltung, die Informierung, die Versorgung oder das „Einsammeln“ von Patienten bei anstehenden Terminen. Aus dem Ladenburger Diskurs ging das Buch „Pflegeroboter“ (2018) hervor, das zum Standardwerk in diesem Bereich geworden ist. Der Bericht kann über www.daimler-benz-stiftung.de/cms/images/dbs-bilder/downloads/DuBS-Jahresbericht2019.pdf heruntergeladen werden.

Abb.: Noch kommt sie ohne Hilfe aus

Hugged by a Robot

The first phase of the HUGGIE project will start at the School of Business FHNW in March 2020. Oliver Bendel was able to recruit two students from the International Management program. The project idea is to create a social robot that contributes directly to a good life and economic success by touching and hugging people and especially customers. HUGGIE should be able to warm up in some places, and it should be possible to change the materials it is covered with. A research question will be: What are the possibilities besides warmth and softness? Are optical stimuli (also on displays), vibrations, noises, voices etc. important for a successful hug? HUGGIE could also play a role in crises and disasters, in epidemics and pandemics and in cases of permanent social distancing. Of course it would be bad if only a robot would hug us, and of course it would be good if humans could hug us every day if we wanted them to do so – but maybe in extreme situations a hug by a robot is better than nothing. The HUGGIE project is located in the heart of social robotics and on the periphery of machine ethics. By summer 2020, the students will conduct an online survey to find out the attitudes and expectations of the users.

Fig.: Hugged by a robot

Das Eindringen der Technik in den Körper

Der Beitrag „Überlegungen zu Bio- und Bodyhacking“ von Oliver Bendel liefert zunächst einen Überblick über die zentralen Begriffe, die im Bereich von Biohacking und Bodyhacking eine Rolle spielen, und thematisiert ausgewählte Beispiele. „Es wird deutlich, wie die Konzepte zusammenhängen und dass andersartige Informationssysteme entstehen. Auf dieser Grundlage findet eine kurzgefasste philosophische und speziell ethische Diskussion zu Bodyhacking statt. Dabei wird nach der Verantwortung der Wirtschaftsinformatik gefragt, die in diesem Bereich involviert sein kann und sich bisher anderen soziotechnischen Systemen gewidmet hat. Zusammenfassung und Ausblick bilden den Schlusspunkt. Es zeigt sich, dass Bodyhacking Chancen mit sich bringt. So vermag es überkommene Konventionen aufzubrechen und eine neue Sicht auf den Körper und seine Umwelt zu verschaffen, wovon auch die Wirtschaftsinformatik profitieren kann. Es birgt freilich ebenso Risiken moralischer und gesundheitlicher Art.“ (Abstract) Der Beitrag wurde am 10. März 2020 über SpringerLink online publiziert und kann über link.springer.com/article/10.1365/s40702-020-00605-y aufgerufen werden. Eine Verbindung zur Maschinenethik wird ein weiterer Beitrag von Oliver Bendel herstellen, der noch 2020 im Buch „Bessere Menschen“ unter dem Titel „Das Verschmelzen von menschlicher und maschineller Moral“ erscheint.

Abb.: Liegt hier etwas verborgen?

Was sind und tun soziale Roboter?

„Soziale Roboter sind sensomotorische Maschinen, die für den Umgang mit Menschen oder Tieren geschaffen wurden. Sie können über fünf Dimensionen bestimmt werden, nämlich die Interaktion mit Lebewesen, die Kommunikation mit Lebewesen, die Nähe zu Lebewesen, die Abbildung von (Aspekten von) Lebewesen sowie – im Zentrum – den Nutzen für Lebewesen. Bei einem weiten Begriff können neben Hardwarerobotern auch Softwareroboter wie gewisse Chatbots, Voicebots (Sprachassistenten oder virtuelle Assistenten) und Social Bots dazu zählen. Die Disziplin, die soziale Roboter – ob als Spielzeugroboter, als Serviceroboter (Pflegeroboter, Therapieroboter, Sexroboter, Sicherheitsroboter etc.) oder als Industrieroboter in der Art von Kooperations- und Kollaborationsrobotern (Co-Robots bzw. Cobots) – erforscht und hervorbringt, ist die soziale Robotik.“ So beginnt ein Beitrag im Gabler Wirtschaftslexikon. Er knüpft an die Definition an, die der Verfasser 2014 am selben Ort zu sozialer Robotik geliefert hat. Besonders an ihm ist neben den Dimensionen, die für jeden einzelnen Typ beschrieben werden können, die Einbeziehung von Tieren, nicht nur auf der Seite des Roboters, der Lebewesen aller Art imitieren kann, sondern auch auf der Seite seines Gegenübers. Nach dieser Sichtweise können soziale Roboter nicht nur Menschen, sondern auch Tiere erfreuen und unterstützen, mit Hilfe von Gestaltungsformen und Verhaltensweisen, die als angemessen wahrgenommen und die verstanden werden. Weiter unten heißt es: „Wenn die Maschinen zu moralisch adäquaten Entscheidungen fähig sein sollen, ist die Maschinenethik gefragt.“ Der Artikel von Oliver Bendel ist am 10. März 2020 erschienen und kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/soziale-roboter-122268 aufgerufen werden.

Abb.: Ein berühmter sozialer Roboter

Transportroboter bei Krisen und Katastrophen

„Transportroboter befördern Gegenstände aller Art, wie Pakete, Einkäufe und Laborproben, von einem Akteur (oft der Anbieter oder Vermittler) zum anderen (oft der Kunde) oder begleiten und entlasten Fußgänger und Fahrradfahrer. Sie sind autonom oder teilautonom oder werden von Menschen oder weiteren Maschinen von Ort zu Ort navigiert. Sie haben ein Fassungsvermögen von 5 bis 20 Litern. Je nach Zusammenhang werden sie auch als Lieferroboter oder als Paketroboter bezeichnet. Man kann Transportroboter zu den Servicerobotern zählen.“ So Oliver Bendel in einem Beitrag für das Gabler Wirtschaftslexikon, der am 5. März 2020 veröffentlicht wurde. Er geht darin auch auf die Verwendung in Zeiten von COVID-19 ein: „Insgesamt ist zu erwarten, dass Transportroboter ebenso wie Pflegeroboter und Sicherheitsroboter sowie Desinfektionsroboter eine wichtige Rolle bei Krisen und Katastrophen spielen werden, wo Menschen eingeschränkt handlungs- und leistungsfähig sind. Hier könnten die Chancen die Risiken überwiegen, wobei jederzeit Persönlichkeits- und Menschenrechte einzuhalten sind.“ Der Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/transportroboter-122251 aufgerufen werden.

Abb.: Ein Transportgerät

K5, REEM und Co.

„Sicherheitsroboter verbreiten sich in den Stadtteilen, in den Einkaufszentren und auf den Firmengeländen, als rollende und fliegende Maschinen. Sie sollen für die Sicherheit der Unternehmen, Besucher und Kunden sorgen. Sie sind autonom bzw. teilautonom oder werden von Menschen oder weiteren Systemen zu Einsatzorten und Problemfällen navigiert. Je nach Zusammenhang werden sie auch als Überwachungsroboter oder Polizeiroboter bezeichnet.“ So beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel im Gabler Wirtschaftslexikon. Manche von ihnen können, so wird erklärt, mit Hilfe von Kameras und Mikrofonen „sehen“ und „hören“, einige zudem „riechen“, d.h. Gefahrenstoffe und Rauchentwicklung wahrnehmen. Sicherheitsroboter dieser Art stellt Knightscope im Silicon Valley her. Dort werden auch einige von ihnen eingesetzt. Der K5 beispielsweise ist in der Stanford Shopping Mall unterwegs. Dubai dagegen setzt auf REEM von PAL Robotics, in der rollenden Variante und mit der Mütze eines Polizisten. Der Beitrag ist am 5. März 2020 erschienen und kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/sicherheitsroboter-122267 heruntergeladen werden.

Abb.: Schematische Darstellung eines Sicherheitsroboters

Towards SPACE THEA

Living, working, and sleeping in small spaces next to the same people for months or years would be stressful for even the fittest and toughest astronauts. Neel V. Patel underlines this fact in a current article for MIT Technology Review. If they are near Earth, they can talk to psychologists. But if they are far away, it will be difficult. Moreover, in the future there could be astronauts in space whose clients cannot afford human psychological support. „An AI assistant that’s able to intuit human emotion and respond with empathy could be exactly what’s needed, particularly on future missions to Mars and beyond. The idea is that it could anticipate the needs of the crew and intervene if their mental health seems at risk.“ (MIT Technology Review, 14 January 2020) NASA wants to develop such an assistant together with the Australian tech firm Akin. They could build on research by Prof. Dr. Oliver Bendel. Together with his teams, he has developed the GOODBOT in 2013 and the BESTBOT in 2018. Both can detect users’ problems and react adequately to these problems. The more recent chatbot even has face recognition in combination with emotion recognition. If it detects discrepancies with what the user has said or written, it will make this a subject of discussion. Oliver Bendel is currently examining the possibilities of a follow-up project. It could be called THE EMPHATIC ASSISTANT IN SPACE (SPACE THEA). SPACE THEA is a voicebot for space ships that reacts with empathy (compassion, concern, possibly even pity). It is certainly available before humans fly to Mars.

Fig.: Lost in space

Alle tierfreundlichen Maschinen der Welt

An der FHNW wurden LADYBIRD und HAPPY HEDGEHOG gebaut, zwei Prototypen tierfreundlicher Maschinen. LADYBIRD hat inzwischen einige Bekanntheit erlangt und gilt als Vorzeigebeispiel der Maschinenethik. Aber was findet weltweit auf diesem Gebiet statt? Es ist bekannt, dass es Mähdrescher gibt, denen Drohnen voranfliegen, die Rehkitze im Feld zurückmelden. Auch Windkraftanlagen, die sich für nahende Vogelschwärme ausstellen, wurden ausprobiert. Aber was gibt es sonst, und was ist geplant? Die Studie, die im Februar 2020 im Studiengang Energie, Umwelt, Technik (EUT) begonnen wird, soll eine Bestandsaufnahme machen und eine Systematisierungsleistung vornehmen: In welchen Gebieten treffen Tiere mit Maschinen zusammen, auf dem Boden, im Wasser, in der Luft? Um welche Tiere handelt es sich, um Haus-, Nutz-, Versuchs- oder Wildtiere? Um welche Maschinen, um von Menschen gesteuerte, teilautonome oder autonome? Wie treffen Maschine und Tier aufeinander, wie ist das Tierwohl gefährdet und wie kann es gesichert werden? Welche Disziplinen nehmen sich dieses Themas an, Tier-Computer-Interaktion, Tier-Maschine-Interaktion, Tierethik, Umweltethik, Maschinenethik? Welche Projekte sind für die Zukunft geplant? Was sind die Gründe für die Projekte, ökonomische, ökologische, ethische? Der Betreuer ist der Informations- und Maschinenethiker Oliver Bendel. Als Auftraggeber hat er Animal Rights Switzerland gewonnen.

Abb.: Auch leopardenfreundliche Maschinen könnte es geben